Im Irak:

CAPNI besteht bereits seit 23 Jahren als  ein Zusammenschluss aller christlichen Denominationen im Norden Iraks.

 

Archimendrite Emanuel Yokhana (links im Bild) von der asssyrischen Kirche ist Leiter dieser aktiven Hilfsorganisation, die nicht nur ein offenes Herz für die Christen hat sondern auch Yesiden und Moslems unbürokratisch und direkt unterstützt.

CAPNI übernimmt seit zwei Jahren eine führende Rolle in der Schaffung von Arbeitsplätzen: Eine Druckerei, Schafherden, die Christen zur Arbeit überlassen werden, Taxis, Coiffeure-Salons oder auch Bäckereien.

Mit ihren Krediten hilft CAPNI, dass Menschen finanziell oder durch Maschinenkauf einer selbständig erwerbenden Tätigkeit nachgehen können.

Auch in der Wasserversorgung (links im Bild) für verschiedene Dörfer sind sie federführend.

 

Siehe auch Weltspiegel ARD



Barzani Stiftung ist die staatliche Hilfsorganisation unter Präsident Masoud Barzani von Kurdistan.

Sie hilft in vielen Camps, besonders in denen, welche vom UNHCR nicht mehr betreut werden (weil es zu gefährlich geworden ist oder das Geld fehlt).


 

 

Pir Mamou ist ein wichtiger Partner bezüglich jesidischer Projekte.

Er ist Direktor an der Universität voon Dohuk für „European studies“ und in hoher Stellung als Jeside.

Er hat sehr gute Kontakte, ist Berater für die kurdische Regierung in Jesidenfragen und war 2005 Minister für Toleranz im Irak (nach dem Sturz Saddam Husseins). Er begleitet auch die Nähateliers und Kurse für jesidische Kultur und Religion. Er begleitet die Hilftransporte.



In Syrien:

Lange Zeit waren die syrischen Kirchen erstarrt, weil sie in vielerlei Abhängigkeiten zum Staatschef standen. Mit internationaler Hilfe haben sie sich ein wenig Eigenständigkeit zurück gewonnen.

 

Mit den protestantischen Kirchgemeinden in Damaskus und Mharden steht khaima in Kontakt.

 

Ansonsten liefern frühere Kontaktpersonen über Syrien verteilt (Aleppo, Palmyra, Homs, Bosra) unregelmässig Informationen.



In Kurdistan:

Die Panaga Organization for Education ist mit dem von ihm betriebenen "Haven Center" in Sharya, Nordirak, ein wichtiger Kooperationspartner bei der Arbeit mit traumatisierten Kindern geworden. Das multiprofessionelle Team im Haven Center hat für  mehrere dreimonatige Traumabearbeitungsprojekte für überlebende jesidische Kinder, die aus IS-Gefangenschaft entkommen sind, durchgeführt.

 


Mit VOP verwirklicht khaima Frauenprogramme, interreligiöses Zusammenleben im Camp (Camps mit jesidischen, christlichen und muslimischen Flüchtlingen an einem Ort) sowie child friendly space (Orte für Kinderbetreuung).


Seit Mai 2018 kooperieren wir mit The Lotus Flower, einer spezialisierten und kompetenten Frauenorganisation im Nordirak. In Qadya / Rwanga Camp betreiben die Frauen eine Anlaufstelle für jesidische Überlebende. Besonders jesidische Frauen, die aus IS-Gefangenschaft frei gekommen sind, vergewaltigt wurden bzw. sogar Kinder aus dieser Vergewaltigung aufziehen, gilt ihr Engagement. Wesentlich ist für the Lotus Flower der interreligiöse Dialog und Schritte zum Frieden.



Sie ermöglichen khaima den Zugang zu sieben UNHCR Camps.



In Deutschland:

Zarok e.V. ist eine kleine, unabhängige NGO (Nichtregierungsorganisation). Sie wurde nach mehreren Hilfsaktionen für jesidische Vertriebene im Frühjahr 2015 gegründet.

 

Ziel von Zarok e.V. ist es, geflüchteten Kindern im Nordirak mit Bildungsangeboten wieder Zukunftsperspektiven zu eröffnen. Dabei liegen Zarok e.V. vor allem traumatisierte Kinder am Herzen. Auch die Stärkung und Verselbständigung der oft verwitweten Mütter ist uns ein Anliegen.

 

Zarok e.V. arbeitet eng mit lokalen Organisationen zusammen, da diese den Bedarf vor Ort am besten einschätzen können. Wo immer notwendig und möglich werden benötigte Waren und Dienstleistungen vor Ort eingekauft, um die örtliche Wirtschaft zu stärken.

 

ZAROK bedeutet auf kurdisch „Kinder“ und weist explizit darauf hin, dass unsere Hilfe besonders auf die Bedürfnisse der geflüchteten Kinder in der autonomen Region Kurdistan / Nordirak ausgerichtet ist.



In der Schweiz:

khaima wird von Kirchgemeinden im Kanton Zürich mitgetragen (u. a. Egg, Bassersdorf, Seuzach, Wülflingen, Veltheim, Opfikon, Zollikon) oder aus dem Thurgau (Kesswil).

 

Für die Evang. - ref. Landeskirche des Kantons Zürich werden zwei Projekte im Irak mitverfolgt und betreut.

 

17minutes unterstützt mit technischem Support (website und New Steps-Programm.)