Seit Beginn von khaima konnten wir sehr wichtige und innovative Projekte umsetzen - dies mit IHRER wertvollen Hilfe. Herzlichen Dank!

Einiges läuft zur Zeit noch weiter, davon lesen Sie ab und zu in unserem Blog oder im letzten Reisebericht.


Der untenstehende Appell hat grosser Wirkung gezeigt, so dass khaima vor Ort tatkräftig helfen konnte.

Ganz herzlichen Dank!

Bitte helfen Sie mit: bereits über 10'000 neue Vertriebene, die unsere Hilfe brauchen!

Tausende neue Vertriebene sind auf unsere Hilfe angewiesen - nicht bloss auf Hygieneartikel, sondern auf Schutz, Geborgenheit, Kleider, Nahrung und - wenn die Grundbedürfnisse abgedeckt sind - auf Traumabewältigung.

 

Bitte helfen Sie mit! DANKE

 

Alle Bilder: khaima

Die türkische Militäroffensive in Nordsyrien hat eine neue Flüchtlingswelle ausgelöst. Andreas Goerlich, Projektleiter vor Ort, kümmerte sich in den letzten zwei Wochen zusammen mit unseren Helfern und Partnern vor Ort, um die geflohenen Menschen in Empfang zu nehmen.

 

Rund 1200 vertriebene syrische Kurden kommen täglich in den kurdischen Autonomiegebieten im Nordirak an, seit dem Angriff der Türkei auf die Kurden in Syrien. Das Auffanglager in Bardarash, das sich etwa in der Mitte zwischen den Zentren Dohuk und Erbil befindet, beherbergte bisher lediglich ein paar Hundert Jesiden, Mittlerweile sind dort bereits gegen 10000 neue Flüchtlinge aus Syrien eingetroffen.

 

Bei 35 Grad auf der Flucht

Andreas Goerlich war letzte Woche in Kurdistan, um Erste Hilfe zu leisten und Hygiene-Kits zu verteilen. Gegenwärtig herrschen im Nordirak noch 35 Grad Celsius. Die Menschen kommen nach ihrer Flucht erschöpft und verschwitzt im Camp an und hätten keine Hygieneartikel zur Hand. Das Erste, was sie in dieser Situation brauchen, ist eine Unterstützung, die ihnen ihre Würde zurückgibt.

 

Gemeinsam mit der Unicef, dem Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen, und zwei anderen NGOs verteilte khaima deshalb Hygienebeutel an die Ankömmlinge. Diese sind sehr dankbar für das Willkommensgeschenk, das Seife, Zahnbürste und Zahnpasta, Shampoo, WC-Papier und anderes mehr enthält.

 

Bis jetzt hat khaima sich mit 2000 Hygienebeuteln respektive 2500 Franken beteiligt. Aber die Not eskaliert, es braucht noch viel mehr. Im Sinne einer Nothilfe will khaima jetzt 10000 Franken Spenden in der Schweiz sammeln. Denn die Not der neu ankommenden Flüchtlinge ist enorm, und Organisationen wie die Unicef haben nicht mehr genug Geld, um ihnen zu helfen. Alle dachten, dass sich die Lage in den Flüchtlingscamps in diesem Jahr beruhigen würde. Die Budgets sind entsprechend reduziert worden. Und jetzt überzieht eine neue Flüchtlingswelle Kurdistan.

 

An eine dauerhafte Waffenruhe in Nordostsyrien, wie sie derzeit von der Türkei und von Russland proklamiert wird, glaubt khaima aus der Schweiz aus zwei Gründen nicht: 1. Einerseits hat man die Kurden in Syrien so stark in die Enge getrieben, dass sie sich mit aller Kraft zur Wehr setzen werden. 2. Sitze zu viele Leute am politischen Tisch.

 

khaima gibt sich keinen Illusionen hin: Im Endeffekt geht es um den Schutz der Ölfelder und nicht der Menschen. 

 

Erstellt: 25.10.2019, 18:06 Uhr (nach der Quelle von Dagmar Appelt: Der LANDBOTE)