Unsere konkrete Hilfe - mit Ihrer Spende - die wirklich vor Ort ankommt!


Neue Flüchtlinge - mehr Trauma-Arbeit

2. Mai 22:

Jesiden fliehen, als die Armee eine Offensive gegen die bewaffnete Gruppe Sindschar startet...

... Die Zusammenstösse haben dazu geführt, dass Einwohner von Sindschar erneut aus ihren Häusern vertrieben wurden.

 

Erneut zur Flucht gezwungen

Mit diesem erneuten Aufflammen von Gewalt sind nun viele Jesiden nur wenige Jahre nach den erlittenen Gräueltaten des IS erneut zur Flucht gezwungen. Viele Familien sind nach Duhok zurückgekehrt, und wenn der Krieg so weitergeht, werden sicher auch viele andere in die Region Kurdistan zurückkehren.

 

Auf diese Situation hat khaima reagiert und darum haben wir zusätzliche Mitarbeitende angestellt, die sich nun um die traumatisierten Flüchtlingen kümmern.

Lesen Sie mehr dazu...

HUSSEIN Saied Khudeda

Er ist 34 Jahre alt, kommt aus Sindjar und hat 7 Kinder.
Er flüchtet 2014 nach dem ISIS Angriff und kommt nach Khanke.
Er leitet die Hadya Organisation in Khanke und ist jetzt Koordinator für die Projekte.

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NIWAR Hasan Omar

Er ist 27 Jahre alt, alleinstehend, aus Domiz (bei Duhok) und arbeitet als Psychotherapeut.

Er hat die Universität in Duhok absolviert (Erziehung und Psychologie) und erhielt 2021 den Master an der IPP.

Er arbeitet für khaima im Sharya Camp.

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Wir suchen Sie für das neue Vereinsjahr ab Juli 2022 als:

Kassier / Kassierin

Nach Abschluss des laufenden Vereinsjahrs 21/22 suchen wir Sie ab Juli 22 als eine motivierte Person, welche in unserem ehrenamtlich arbeitenden Vorstand das Ressort Finanzen übernimmt.

Unsere Wünsche an Sie:

  • Sie möchten einen Teil Ihrer Freizeit in dieses kleine Hilfswerk investieren
  • Sie haben Freude an Zahlen
  • Sie beherrschen die doppelte Buchhaltung
  • Sie können mit einem Buchhaltungsprogramm umgehen (zur Zeit benutzen wir BANANA)
  • Sie nehmen sich Zeit, um an regelmässigen Vorstandssitzungen im Raum Winterthur teilzunehmen (alle 6 - 8 Wochepro Jahr)

Wir suchen Sie ab jetzt für dieses Jahr:

1 Revisor / in

Zum Abschluss des laufenden Vereinsjahres 21/22 suchen wir Sie ab Mai /Juni 22 als eine von zwei motivierten Personen, welche ehrenamtlich in Ergänzung zu unserem Vorstand die Buchführung des Ressorts Finanzen überprüfen.

Unsere Wünsche an Sie:

  • Sie möchten einen kleinen Teil Ihrer Zeit in die Revision der Buchhaltung unses Hilfswerks investieren
  • Sie haben Freude an Zahlen
  • Sie beherrschen die doppelte Buchhaltung

Sagt Ihnen das zu? Wunderbar - danke.

Dann freuen wir uns sehr auf Ihre Kontaktaufnahme mit unserem Präsidenten, Christian Randegger

076 331 39 60 oder info@khaima.ch


Abschlussbericht 1. Männertraumaprojekt

Unsere Partnerorganisation the lotus flower berichtet hier (auf Englisch) über die Durchführung und analysiert die Wirkung dieser Traumabewältigungarbeit mit Männern.

Andreas Goerlich, khaima Porjektleiter vor Ort, zusammen mit einem jungen Teilnehmer - anlässlich seines letzten Besuches im Januar 22 bei der Abschlussfeier des beschriebenen Projektes-


Zwei Teilnehmende berichten:

Masoud
40, ist ein syrischer Flüchtling, der seit acht Jahren im Lager Domiz 2 lebt. Er ist verheiratet und hat zwei kleine Kinder.

Er sagt: "Ich war froh, am Traumaprojekt für Männer und Jungen teilzunehmen und fand die Sensibilisierungsveranstaltungen sehr gut. Ich war auch froh, mein Englisch verbessern zu können. Die psychologischen Sitzungen und die Therapie waren sehr wirkungsvoll und einzigartig für uns als Männer. Ich hatte noch nie an einem solchen Programm teilgenommen, und ich glaube, 90 % der anderen Männer und Jungen auch nicht. Dieses Projekt hat mir geholfen meine Fähigkeiten zu verbessern, mein Leben neu zu gestalten und ein besserer Vater für meine Kinder und ein besserer Ehemann für meine Frau zu werden."

 

Haval
38, ist ein Flüchtling in Domiz 2, der 2012 sein Heimatland in Syrien verlassen hat. Haval ist alleinstehend und lebt mit seinen Schwestern und seiner Mutter zusammen. Seit dem Tod seines Vaters hat er die Verantwortung für die Familie übernommen.

Er sagt: "Ich habe mich dem Men and Boys' Trauma angeschlossen, weil ich die Möglichkeit hatte, Englisch zu lernen und Freundschaften mit
anderen Männern aus dem Lager. In den vier Monaten hat sich das Programm als sehr effektiv erwiesen. Die psychologischen Sitzungen haben mir sehr gut gefallen, und es war das erste Mal, dass ich die Möglichkeit hatte, mit einem Therapeuten zu sprechen. Ich bin dankbar, dass ich meine Zeit damit verbracht habe, zu lernen, zu heilen und Freundschaften zu schließen, anstatt ständig durch Social-Media-Posts zu scrollen."

Download
Bericht über das Projekt
th lotus flower (englisch)
Men Boys' trauma project impact report.
Adobe Acrobat Dokument 11.5 MB

Erkenntnisse von the lotus flower

  • Für künftige Wiederholungen des Projekts würden wir gerne einen größeren Lehr- und Lernraum zur Verfügung stellen, da die derzeitigen Räume nicht immer bequem für die Anzahl der Teilnehmer geeignet sind.
  • Während des Evaluierungsprozesses gaben viele Teilnehmer an, dass sie gerne zusätzlich eine Schulung in Geschäfts- und Berufskenntnissen erhalten würden, die ihnen bei der Suche nach Beschäftigungsmöglichkeiten helfen und ihre Zukunftsaussichten verbessern würde.
  • Wir plädieren nachdrücklich für diese Art von Maßnahmen für Männer und Jungen an anderen Orten. Wie die meisten Teilnehmer anmerkten, hatten sie noch nie die Gelegenheit, an einem solchen Programm teilzunehmen, und wir planen, dieses Programm einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen, damit wir viel mehr männliche Begünstigte erreichen können.
  • Eine Beobachtungsbewertung ergab, dass dieses Projekt zwar mit einem gewissen Risiko verbunden war, die männlichen und jugendlichen Teilnehmer diese Art von Aktivitäten aber ebenso begrüßten wie die Idee, ihre Schwachstellen ans Licht zu bringen. In der Vergangenheit fühlten sich die Männer und Jungen aufgrund des sozialen Drucks nicht in der Lage, ihre Gefühle auf diese Weise auszudrücken, und wir glauben, dass ein solcher Ausdruck für ihre Heilung und ihr künftiges Leben von grundlegender Bedeutung ist.

Mittlerweile hat khaime mit the lotus flower bereits ein Nachfolgeprojekt gestartet, welche die meisten dieser Erkenntnisse berücksichtigt.

Das ist nur möglich dank IHRER Spenden. Herzlichen Dank.



Reise zu den Vergessenen dieser Welt

Auswahl einiger Projekte, die khaima unterstützt:


Es hat gebrannt

Aus bisher unbekannten Gründen hat es im Camp Sharya gebrannt.

 

khaima spendete zusammen mit Zarok (aus Deuschlland) umgehend Geld, um den obdachlosen Menschen in den Zwischenunterkünften das Leben zu erleichtern. Umgesetzt hat diese Hilfe unsere Partnerorganisation Pnaga.


Willkommen auf der Strasse

Für syrische Familien mit behinderten Kindern galt es lange Zeit als normal, mit den Kindern zu Hause zu bleiben und bei Besuch sogar die Kinder zu verstecken.

 

Die ersten Jahre in den Camps sah es für die Helfenden so aus, als gäbe es keine Behinderten in der syrischen Flüchtlingsgemeinde.

 

Erst langsam öffneten sich die Menschen, sprachen darüber, stellten ihre Kinder vor und baten um medizinische und finanzielle Hilfe, um den Behinderten Spezialnahrung, Windeln oder Anderes zukommen zu lassen. Langsam engagierten sich Behindertenorganisationen wie „mental health Europe“, „save the children“ oder „Handicap“ in der Unterstützung zu Hause.

 

Nun hat khaima zusammen mit Lotus flower im syrischen Camp Fayda in Kurdistan ein Projekt lanciert, das Eltern mit ihren behinderten Kindern zweimal pro Woche ins Zentrum einlädt, um Spiele oder Musik zu machen, um mit Jugendlichen und Erwachsenen aus Familien ohne behinderte Kinder zusammen zu kommen.

Laufdauer: 3 Monate > Verlängern Sie diese Zeit mit Ihrer Spende! DANKE

khaima und Lotus Flower ermöglichen Eltern mit ihren behinderten Kindern, zweimal pro Woche Spiele oder Musik zu machen und mit Jugendlichen und Erwachsenen aus Familien ohne behinderte Kinder zusammen zu kommen


Kinder- & Familientherapie trotzt der Corona-Krise

Trotz Corona finden die spieltherapeutischen Treffen mit den traumatisierten Kindern statt.

Daneben geht auch die aufsuchende familientherapeutische Arbeit weiter. 

 

Mehr dazu im aktuellen Reisebericht >>



Regelmässig ermöglicht khaima mit sogenannten New Steps, einzelnen Familien & Personen, ihr ganz persönliches Wohlbefinden zu ermöglichen oder zu verbessern und ihnen damit in einem Bereich eine neue Chance zu geben, um einen nächsten Schritt weiter zu kommen.

 

So z.B. mit der Reparatur eines Daches, dem Einrichten eines kleinen Ladens in der Garage, dem Aufforsten von Olivenhainen, der Herstellung von Prothesen oder der Umsetzung eines Videoprojektes (vgl. nachfolgendes Beispiel):

In diesem Video (aufgenommen & produziert von einem engagierten jungen Mann, Mohammed Abdeen, dem khaima damit eine Aufgabe und die Möglichkeit gab, sich mit dem Beitrag bei einem Wettbewerb zu qualifizieren) werden Eindrücke aus unseren wichtigsten Projekte gezeigt:

  • Prothesen (bitte beachten Sie den Mann, der zu Beginn des Videos mit Stöcken geht, am Ende dann mit Beinprothese)
  • Spieltherapien für traumatisierte Kinder & Jugendliche
  • Gesprächstherapien für traumatisierte Witwen
  • Computerkurs für Frauen, um sich selber informieren und bewerben zu können
  • Nähatelier für vertriebene Jesidinnen, um sich selbst wieder Würde, Wirksamkeit und Einkommen zu ermöglichen usw.

Übergabe der Maschinen im Sharya Camp

Nach der Ausbildung an den neuen Maschinen und mit der Verpflichtung zu grosser Sorgfalt

erarbeiten diese Witwen ihren Lebensunterhalt nun selbständig...

und es gibt noch ein Bügelbrett dazu!

Bitte beachten Sie das Interview mit Andreas Goerlich.


Die Frauen verdienen ihr Zertifikat

Hier findet die Ausbildung statt

Stolz zeigen sie Ihr Zertifikat als Anerkennung für Ihre bestandene Ausbildung

Bild: khaima

Ein Projekt von khaima ist die Ausbildung von Frauen im Umgang mit Computer.

  • Das stärkt ihr Selbstvertrauen, weil sie ihre Kompetenzen erhöhen
  • Das erhöht ihre Chance auf eigenen Füssen zu stehen (viele sind Witwen)
  • und sich selber um Informationen zu kümmern


Kennen Sie unsere Beauftragten und Partner?